Das jahrelange Warten auf die Fortsetzung des mit einem unverschämten Cliffhanger Ende versehenen zweiten Teil der Halo Trilogie hat endlich ein Ende. Zur Erinnerung: Am Ende des zweiten Teils springt der Masterchief quer durchs All in ein Raumschiff der Blutsväter welches sich auf Kurs Richtung Erde befindet. Am Anfang des dritten Teils sieht man etwas vom Himmel fallen und in der nächsten Einstellung liegt der Masterchief regungslos auf der Erde. Man erfährt, dass er aus 2km Höhe aus irgendetwas abgesprungen ist. Eine detailiertere Schilderung des Übergangs zwischen Teil 2 und 3 oder gar ein Rückblick auf die bisherige Story von vor 2 Jahren war
Bungie offensichtlich keine Cutscene wert.
Sieht man über diesen schwachen Einstieg hinweg, erwarten einen je nach Geschick am Controller und eingestelltem Schwierigkeitsgrad ca. 6-9 Stunden aufregende Story mit der ein oder anderen Wendung, alten Bekannten aber leider ohne große Enthüllungen. Man erfährt über Master Chief Petty Officer John-117 nicht mehr, als man aus den vorherigen Teilen eh schon wusste.
Neben umfangreichen kompetitiven Multiplayer Möglichkeiten macht wohl der 4 Spieler Story Coop Modus den größten Spassfaktor am Spiel aus.

Neben neuen Fahrzeugen bietet Halo 3 auch neue Team Fluggeräte